Über mich

Meine Rolle bei Selbstbestimmt Essen

Ich bin die Begründerin von Selbstbestimmt Essen. In dieser Rolle entwickle ich die Inhalte, Übungen und Materialien und lege die Haltung fest, mit der hier gearbeitet wird. Meine Aufgabe ist es nicht, Lösungen vorzugeben, sondern einen Rahmen zu schaffen, in dem Menschen ihre eigenen Zusammenhänge erkennen können.

Selbstbestimmt Essen ist kein persönliches Coaching-Angebot von mir. Es ist ein System aus Gedanken, Übungen und Arbeitsweisen, das auch unabhängig von mir genutzt werden kann. Meine Verantwortung liegt in der Klarheit dieses Systems und in der Art, wie es vermittelt wird.

Wie Selbstbestimmt Essen entstanden ist

Selbstbestimmt Essen ist aus der Beobachtung entstanden, dass Wissen über Ernährung allein selten zu einem veränderten Essverhalten führt. Viele Menschen wissen sehr genau, was ihnen gut tut, und handeln dennoch immer wieder dagegen. Diese Lücke zwischen Wissen und Handeln war der Ausgangspunkt meiner Arbeit.

Im Zentrum stand von Anfang an die Frage, welche Funktion Essen im Alltag erfüllt. Statt Essen zu regulieren oder zu bekämpfen, habe ich begonnen, es als Hinweis zu verstehen. Daraus entwickelte sich schrittweise ein Ansatz, der Essen nicht bewertet, sondern nutzt, um innere Zusammenhänge sichtbar zu machen.

Selbstbestimmt Essen verbindet diese Perspektive mit klaren Arbeitsformen. Übungen, Tests und Materialien sind so aufgebaut, dass sie eigenständige Reflexion ermöglichen und Verantwortung bei der Person selbst belassen.

Wie ich heute arbeite

Ich arbeite mit klaren Strukturen und bewusst begrenzten Formaten. Selbstbestimmt Essen ist so aufgebaut, dass Menschen eigenständig arbeiten können – mit oder ohne Begleitung. Die Inhalte sind offen zugänglich oder klar gerahmt, je nachdem, wofür sie gedacht sind.

In der Begleitung geht es nicht um Interpretation oder Bewertung. Ich halte den Rahmen, achte auf die Einhaltung der Arbeitsweise und unterstütze dabei, den Fokus zu halten. Die Antworten entstehen nicht durch mich, sondern durch die Person selbst.

Meine Arbeit ist geprägt von Transparenz und Abgrenzung. Ich unterscheide klar zwischen Orientierung, eigenständiger Vertiefung und begleiteter Praxis. Diese Klarheit schützt sowohl die Teilnehmenden als auch die Arbeit selbst.

Was mir dabei wichtig ist

Mir ist wichtig, dass Menschen sich freiwillig und ohne Druck mit sich selbst auseinandersetzen können. Selbstbestimmt Essen ist kein Konzept, das auf Leistung, Disziplin oder Zielerreichung ausgerichtet ist. Es geht um Wahrnehmung, Ehrlichkeit und Eigenverantwortung.

Ebenso wichtig ist mir eine klare Abgrenzung. Selbstbestimmt Essen ist kein Therapieangebot und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Die Arbeit hier richtet sich an Menschen, die ihren Alltag reflektierter gestalten und ihr Essverhalten besser verstehen möchten.

Transparenz, Verschwiegenheit und ein respektvoller Umgang bilden den Rahmen meiner Arbeit. Alles, was geteilt wird, bleibt geschützt. Diese Haltung ist für mich die Voraussetzung dafür, dass echte Auseinandersetzung möglich wird.