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In diesem Artikel zeige ich, wie ich einen Satz zum Thema Essen mit The Work überprüft habe.


Informationen zu The Work of Byron Katie erhalten Sie kostenlos hier: http://thework.com/sites/thework/deutsch/.
Lesen Sie hier, wie Sie The Work mit dem Handy machen. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für The Work zu einem Satz, finden Sie hier.
Anregungen und Informationen zu The Work zum Thema Essen erhalten Sie über dieses E-Book aus der Reihe Selbstbestimmt Essen “Lieben was du isst – Glaubenssätze zum Thema Essen für The Work of Byron Katie”.


Situation:

Ich, im Supermarkt, zwei Stunden bevor Germany’s next Topmodel anfängt, vor dem Süßigkeitenregal!(Topmodels ist die Fernsehsendung Germanys next Topmodel, die ich früher gerne mit meiner Schwester in Gegenwart diverser Süßigkeiten gesehen habe.)

Stressiger Gedanke: “Zu Topmodels brauche ich Süßigkeiten!”

Die vier Fragen von The Work of Byron Katie (http://thework.com/sites/thework/deutsch):

1. Frage: Zu Topmodels brauche ich Süßigkeiten.
Ist das wahr?
Ja.

2. Frage: Zu Topmodels brauche ich Süßigkeiten.
Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?
Ja.

3. Frage: Zu Topmodels brauche ich Süßigkeiten.
Wie reagierst du, was passiert, wenn du diesen Gedanken glaubst?
Mir geht es schlecht, wenn dann in der Situation beim Top-Modell-Gucken keine Süßigkeiten da sind. Wenn welche da sind, esse ich Süßigkeiten, ich sorge dafür, dass Süßigkeiten da sind.

Zu Topmodels brauche ich Süßigkeiten.
Wie behandelst du dich, wenn du das glaubst?
Ich bin in meinem Handeln eingeschränkt. Ich schränke mich selber ein. Ich beschränke mich und achte nicht auf das, was ich wirklich brauche. Ich achte nicht darauf, wie ich mich fühle, ob ich die Süßigkeiten überhaupt essen will. Ich kann nicht entscheiden, ob ich will oder nicht. Es scheint bereits entschieden zu sein.

Zu Topmodels brauche ich Süßigkeiten.
Wie behandle du andere, wenn du das glaubst?
Andere existieren in dem Moment für mich nicht.

Zu Topmodels brauche ich Süßigkeiten.
Wie hast du dein Leben gelebt, weil du den Gedanken geglaubt hast?
Ich habe Süßigkeiten zu bestimmten Gelegenheiten gehabt und dann etwas gegessen, egal, ob ich wollte oder nicht. Ich habe nicht selber entschieden, ob ich Süßes essen will oder nicht. Ich habe nicht selber bestimmt, ob ich Süßigkeiten essen will oder nicht, ich habe einfach gegessen.

Zu Topmodels brauche ich Süßigkeiten.
Wozu bist du nicht in der Lage, wenn du das glaubst?
Ich bin nicht in der Lage, auf Süßigkeiten zu verzichten, selber zu entscheiden, ob ich welche essen will oder nicht.

Zu Topmodels brauche ich Süßigkeiten.
Was vermeidest du, wenn du das glaubst?
Ich vermeide es, selber die Verantwortung zu übernehmen über mein Essen, für mein Essen.

Zu Topmodels brauche ich Süßigkeiten.
Was bekommst du nicht mit, wenn du den Gedanken glaubst?
Ich bekomme nicht mit, was ich in Wirklichkeit brauche.

Zu Topmodels brauche ich Süßigkeiten.
Was gibst du vor nicht zu wissen, wenn du das glaubst?
Ich gebe vor, nicht zu wissen, dass ich sehr wohl auch ohne Süßes auskommen kann.

Zu Topmodels brauche ich Süßigkeiten.
Welchen versteckten Vorteil könnte dir der Gedanke bringen?
Ich muss nicht die Verantwortung übernehmen und kann mich entspannen, ich habe eine Legitimation Süßes zu essen.

Zu Topmodels brauche ich Süßigkeiten.
Was befürchtest du, würde geschehen, wenn du den Gedanken nicht mehr glauben könntest?
Ich befürchte, ich könnte nie mehr Süßigkeiten essen. Ich befürchte, ich könnte mich nicht entspannen, ich könnte nicht für mich da sein.

Zu Topmodels brauche ich Süßigkeiten.
Wenn du an dem Gedanken festhältst, was bekommst du daraus?
Stress, Druck, Unzufriedenheit.

Zu Topmodels brauche ich Süßigkeiten.
Kannst du einen Grund sehen, den Gedanken aufzugeben?
Ich könnte frei entscheiden.

4. Frage: Zu Topmodels brauche ich Süßigkeiten.
Wer oder was wärst du ohne den Gedanken?
Ich wäre glücklich und zufrieden, ob mit oder ohne Süßigkeiten.

Zu Topmodels brauche ich Süßigkeiten.
Wie würdest du dein Leben gestalten ohne den Gedanken?
Ich würde frei entscheiden, was ich wann essen möchte. Ich würde die Verantwortung für mein Essen übernehmen und für mich und mein Wohlbefinden.

Zu Topmodels brauche ich Süßigkeiten.
Wie wärest du in Anwesenheit von Süßigkeiten ohne den Gedanken?
Total entspannt, glücklich und frei.

Umkehrungen:

Zu Topmodels brauche ich Süßigkeiten.
Kehre den Gedanken um!

In Gegenteil:
Zu Topmodels brauche ich keine Süßigkeiten.
Könnte diese Umkehrung auch wahr sein oder sogar wahrer als die Ursprungsformulierung?
Ja.
Finde drei konkrete Beispiele dafür, wie die Umkehrung wahr sein kann.
Beispiel 1 – Ich habe die Wahl.
Beispiel 2 – Ich trage die Verantwortung.
Beispiel 3 – Ich kann innerlich spüren und sehen, wie es mir wirklich geht, wenn ich keine Süßigkeiten habe.

Zum mir selber:
Zu Topmodels brauche ich mich.
Könnte diese Umkehrung auch wahr sein oder sogar wahrer als die Ursprungsformulierung?
Ja.
Finde drei konkrete Beispiele dafür, wie die Umkehrung wahr sein kann.
Beispiel – 1: Ich brauche mich, weil ich sonst Topmodels nicht sehen kann.
Beispiel – 2: Ich brauche mich, weil ich dann sehen kann, wie es mir geht und was ich brauche, dann bin ich mit mir in Kontakt.
Beispiel – 3: Ich brauche mich, weil ich unglücklich bin und mich verlassen fühle, wenn ich nicht für mich da bin.

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